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Tablett-Styling im Landhausstil

Tablett-Styling

Das eine Stück, das jede Deko zusammenhält – und das du wahrscheinlich schon zu Hause hast.

Von Jona  ·  Lesezeit ca. 5 Minuten

Ich verrate dir das eine Stück, das in meinem Zuhause für mehr Ruhe sorgt als jedes teure Deko-Objekt: ein schlichtes Tablett. Es klingt fast zu einfach. Aber wenn ich bei jemandem zu Besuch bin und der Couchtisch wirkt irgendwie unruhig, ist es fast immer dasselbe – die schönen Dinge sind alle da, sie liegen nur verstreut. Es fehlt der Rahmen.

Genau das macht ein Tablett. Es zieht eine unsichtbare Linie um deine Lieblingsstücke und sagt: Das hier gehört zusammen. Aus drei einzelnen Gegenständen wird eine kleine, gewollte Szene. Und das Beste: Du musst nichts Neues kaufen. Du ordnest nur, was schon da ist.


Warum ein Tablett alles verändert

Unser Auge sucht ständig nach Ordnung. Liegen die Dinge frei auf dem Tisch, muss es sich an vielen Rändern abarbeiten – das wirkt unbewusst unruhig. Ein Tablett gibt allem eine gemeinsame Kante. Auf einmal ist da eine klare Form, und alles darin darf ruhig ein bisschen verspielt sein. Der Rahmen hält es zusammen.

Welches Tablett? Das Material entscheidet

Für den Landhausstil greife ich fast immer zu Naturmaterialien: Rattan, geflochtenes Schilf, helles Holz. Sie bringen Wärme und ein bisschen Handwerk mit und nehmen sich gleichzeitig zurück. Ein großes rundes Korbtablett ist mein Allrounder – rund wirkt weicher und kommt ohne strenge Ecken aus. Metall oder Marmor können toll sein, wirken aber kühler; im Landhaus wäre mir das fast zu glatt.

Die Dreierregel auf kleiner Fläche

Auf dem Tablett gilt dasselbe wie überall in der Deko: Dreiergruppen wirken am schönsten. Stell dir drei ‚Rollen‘ vor und besetze jede einmal – etwas Hohes, etwas Lebendiges, etwas Persönliches.

Etwas Hohes, etwas Lebendiges, etwas Persönliches

Das ist meine ganze Formel, und sie funktioniert fast immer. Etwas Hohes gibt dem Arrangement einen Ankerpunkt – eine Vase, ein Krug, eine Kerze. Etwas Lebendiges bringt Leben rein – Blumen, ein Zweig, ein Stück Grün. Etwas Persönliches macht es zu deinem – ein Stein vom letzten Urlaub, ein kleines Buch, ein gefundener Seestern. Drei Dinge, drei Aufgaben, fertig.

Trau dich, wegzulassen

Der häufigste Fehler ist nicht zu wenig, sondern zu viel. Ein Tablett darf atmen. Lass ruhig Fläche frei, gib den Stücken Raum zwischen sich. Ich räume oft erst alles drauf, was mir gefällt – und nehme dann die Hälfte wieder weg. Was übrig bleibt, ist meistens genau richtig.

Ein Tablett ordnet nicht nur die Deko. Es ordnet den Blick.

Das Tablett wandert

Mein liebster Nebeneffekt: Ein gestyltes Tablett ist mobil. Morgens steht es auf dem Couchtisch, abends trage ich es mit den Kerzen auf die Terrasse, am Wochenende wird daraus ein Frühstücksbrett im Bett. Und wenn der Tisch frei sein muss, hebe ich die ganze Szene in einem Griff weg, ohne dass etwas durcheinandergerät. Ein Stück, das mitdenkt.

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